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Weihnachtsbotschaft von Don Fausto

 

 

 

Und das Wort ist Fleisch geworden

und hat unter uns gewohnt,

und wir haben seine Herrlichkeit gesehen.

                                                                                                                                          (Johannes 1,14)

 

                                                                                                                        

Liebe Freunde,

           

            Mögen unsere Weihnachtsgrüße jeden Einzelnen von Ihnen erreichen, Ihre Familien, Ihre Vereinigung, Ihren Arbeitsplatz.

Auch heute noch kommt Gott dem Menschen entgegen. Als Zeichen der Verbundenheit schenkt er uns seinen Sohn.

Gott schenkt uns ein Kind – wir sind eingeladen, dieses kleine Kind, das ganz wehrlos ist und nichts besitzt, zu lieben und anzubeten.

„Gerade weil Gott es vermeiden will, dass wir vor seiner Stimme erschrecken, sendet er uns sein Wort durch das Weinen eines Kindes. Damit wir vor der Anwesenheit des Heiligen nicht zurückschrecken, kommt Gott zu uns im Lachen eines Kindes. Damit wir sündige Menschen die Flucht nicht vor seiner Heiligkeit nehmen, sendet Gott uns sein Wort durch den Blick eines Kindes.“

Es ist so wunderbar, die Größe Gottes in einem so kleinen Kind anbeten zu können. Die menschliche Gebrechlichkeit ist für immer mit der göttlichen Natur vereint.

Mit Ihnen zusammen, liebe Freunde, knien wir nieder vor dem Kinde Jesu, ohne dabei Maria, die Mutter des Herrn, aus den Augen zu verlieren.

Lasst uns für Maria einen Platz in unserem tiefsten Innern bereiten. Lasst uns danach streben, Gott eine Wohnung zu bereiten und selber ein Geschenk Gottes für unsere Mitmenschen zu sein.

Das Wort ist Fleisch geworden. Vertrauen wir uns ihm ganz an:  Unsere Gedanken, unsere Arbeit, unser Leid. Bitten wir den „Friedensfürst“, unsere inneren Verletzungen zu heilen. Bitten wir ihn, wir mögen wachsen in gegenseitiger Hochachtung. Bitten wir ihn, er möge uns helfen, eine wahre Menschheitsfamilie zu gründen, wo Liebe und Verzeihung ermöglicht wird. Nur so können wir wirklich Weihnachten feiern.

 

Möge das Licht Christi einen Jeden erleuchten. Sein Segen komme über uns!

 

Frohe Weihnachten und die besten Wünsche für das Neue Jahr, damit es ein Jahr der Gnade und des Engagements für Jeden werde.

 

Gubbio, den 22.12.2010                                                                                                                         

Mons. Fausto Panfili